Zimmerpflanzen Dünger


Zimmerpflanzen Dünger - Das Düngen von Zimmerpflanzen stellt nicht nur viele Anfänger vor unzählige Herausforderungen, sondern auch erfahrene Pflanzenliebhaber.

Das Düngen von Zimmerpflanzen stellt nicht nur viele Anfänger vor unzählige Herausforderungen, sondern auch erfahrene Pflanzenliebhaber. Oft stellt man sich nämlich die Fragen: Warum müssen Pflanzen überhaupt gedüngt werden? Wie oft müssen Zimmerpflanzen gedüngt werden und welcher Zimmerpflanzen Dünger ist überhaupt der Richtige für meine Pflanzen? Das sind nur einige wenige Fragen - in Realität gibt es noch viel mehr. Sie alle haben jedoch etwas gemeinsam: Sie steigen vielen Anfängern und auch geübten Profis schnell über den Kopf. Im Internet und in der Literatur gibt es wenig klare und keine eindeutige Hilfestellung.

Wir möchten Abhilfe schaffen und dich dabei unterstützen das richtige Düngen deiner Zimmerpflanzen zu lernen und deine Pflanzen optimal zu versorgen. Natürlich können wir dir keine pauschale Anleitung liefern, die für alle Pflanzen funktionieren wird. Du wirst aber mit unseren Tipps und Tricks dazu in der Lage sein, zu erkennen, wann deine Pflanzen gedüngt werden muss, mit wie viel Dünger und wie du ihn anwendest. Und das Beste: Du bekommst von uns getestete Produktempfehlungen* - abgestimmt auf deine Pflanzen und deine Erfahrung. Probier' es direkt aus und versorge deine Pflanzen optimal mit den für sie lebenswichtigen Nährstoffen.



Zimmerpflanzen Dünger: Warum Düngen wichtig für deine Zimmerpflanzen ist


Zimmerpflanzen Dünger - Jede Pflanze, egal ob Garten- oder Zimmerpflanze, braucht Nährstoffe, um zu überleben und wachsen zu können. Sie sind die Nahrung unserer grünen Mitbewohner.

Jede Pflanze, egal ob Garten- oder Zimmerpflanze, braucht Nährstoffe, um zu überleben und wachsen zu können. Sie sind die Nahrung unserer grünen Mitbewohner. Viele Pflanzen sind zwar durchaus in der Lage, für einen längeren Zeitraum bei schlechteren Bedingungen zu überleben. Man muss sich dabei jedoch bewusst sein, dass die Pflanzen nicht sonderlich wachsen und wahrscheinlich ein weniger gesundes Erscheinungsbild haben werden.

 

Der Mangel selbst, zeigt sich also vor allem am äußeren Erscheinungsbild der Pflanze. Erkennbar wird dies durch einen kümmerlichen Wuchs oder Blattverfärbungen. Auch die Gefahr von Krankheiten und Schädlingen nimmt deutlich zu. Letztere sind deshalb oft ein erstes Indiz auf eine durch Nährstoffmangel geschwächte Zimmerpflanze. In jedem Fall lässt sich das Fehlen der Bodennährstoffe erst verzögert erkennen. Wichtig ist jedoch: So wie Pflanzen erst nach einiger Zeit auf den Mangel reagieren, so zeigt sich auch die Verbesserung nach Verwendung von Zimmerpflanzen Dünger erst nach einiger Zeit. Dünge deshalb nicht zu viel, solltest du einen Mangel bemerken. Eine Überdosierung ist mindestens genauso schädlich.

Typische Mangelerscheinungen bei fehlendem Zimmerpflanzen Dünger:
  • Als eindeutigstes Erkennungsmerkmal lässt ein kümmerliches, meist langsames Wachstum der Pflanze und ihrer Blätter auf eine Unterversorgung von Nährstoffen schließen. Zu beobachten ist dies durch kleine, verkümmerte Blätter - du wirst es sicherlich leicht erkennen können. Beachte jedoch, dass auch fehlendes Licht oder aber ein Schädlingsbefall die Ursache sein kann.
  • Ein weiteres typisches Kennzeichen für eine Nährstoff-Unterversorgung sind sogenannte Chlorosen. Hierbei handelt es sich um eine charakteristische Gelbfärbung einzelner Blattpartien oder ganzer Blätter. Oftmals gehen diese Verfärbungen in sogenannte Nekrosen - Absterben von Blättern - über. Dabei verfärben sich die Blätter braun.
  • Der Befall von Schädlingen ist zwar nicht immer auf fehlendes Düngen zurückzuführen, jedoch begünstigt eine Unterversorgung der Pflanzen die Anfälligkeit gegenüber Schädlingen. Sie befallen nämlich vornehmlich geschwächte Pflanzen.


Zimmerpflanzen Dünger: Der richtige Zeitpunkt zum Düngen deiner Pflanzen


Zimmerpflanzen Dünger - Das richtig dosierte Düngen hängt nämlich nicht nur von der Pflanze selbst - also ihrer Art und ihren Bedürfnissen - sondern auch von ihrer Umgebung ab. Bekommt sie ausreichend Licht? Hat sie einen warmen Standort?

Die Fragen, die man sich beim Thema Zimmerpflanzen Dünger am wohl häufigsten stellt, hören sich denkbar einfach an - sie sind jedoch nicht so leicht zu beantworten: Wann soll ich meine Zimmerpflanzen düngen und wie oft sollte ich sie eigentlich düngen? Leider gibt es keine pauschale Antwort auf diese Fragen. Das richtig dosierte Düngen hängt nämlich nicht nur von der Pflanze selbst - also ihrer Art und ihren Bedürfnissen - sondern auch von ihrer Umgebung ab. Bekommt sie ausreichend Licht? Hat sie einen warmen Standort? Es gibt jedoch einige wenige Grundregeln, mit denen man dem optimalen Düngen ziemlich nah kommt.

  • Die wohl wichtigste Grundregel: Eine Pflanze benötigt über das gesamte Jahr hinweg Dünger. Den größten Bedarf hat sie jedoch in der Vegetationsperiode - ihrer Wachstumsphase. Sie liegt bei den meisten Pflanzen und insbesondere in unseren Breitengraden zwischen April und September. In der Ruhephase - innerhalb der Wintermonate - solltest du deine Pflanze mit halber Dosierung und größerem Abstand mit Nährstoffen versorgen. Ein kompletter Verzicht wäre ebenfalls schädlich.
  • Neben dem allgemein sinnvollem Düngen innerhalb der Vegetationsperiode solltest du auf die vorher erwähnten Mangelerscheinungen achten. Sie geben dir Hinweise auf einen möglichen Mangel an Nährstoffen deiner Pflanzen. Mit Flüssigdünger schaffst du es einem akuten Nährstoffmangel entgegenzuwirken. Achte jedoch auf die Dosierungsempfehlung. Eine Überdosierung ist mindestens genauso schädlich.
  • Ein weiterer Praxistipp: Neu gekaufte Zimmerpflanzen sollten nicht direkt gedüngt werden. Oftmals ist nämlich bereits das Substrat, in dem die Pflanzen verkauft werden, gedüngt. Teilweise wird auch vor der Auslieferung an Gartencenter, Baumärkte und Co. noch einmal gedüngt. Es empfiehlt sich deshalb 6-8 Wochen bis zum nächsten Düngen zu warten.
  • Zu guter Letzt ist die Häufigkeit des Düngens abhängig von der verwendeten Düngeart. So muss Flüssigdünger relativ häufig angewendet werden, wohingegen Düngestäbchen und Granulatdünger selten angewendet werden müssen. Mehr dazu später.


Zimmerpflanzen Dünger: Die verschiedenen Arten von Dünger


Zimmerpflanzen Dünger - Dünger ist nicht gleich Dünger. Denn so vielfältig wie deine Pflanzen und ihre Bedürfnisse sind, so vielfältig ist auch Zimmerpflanzen Dünger. Es gibt ihn in unterschiedlichen Formen.

Dünger ist nicht gleich Dünger. Denn so vielfältig wie deine Pflanzen und ihre Bedürfnisse sind, so vielfältig ist auch Zimmerpflanzen Dünger. Es gibt ihn in unterschiedlichen Formen. So etwa in festen Düngestäbchen, Granulat, Kristallen, Steinchen oder aber als Flüssigdünger. Sie alle besitzen Vor- und Nachteile. So sind Düngestäbchen besonders für Pflanzenliebhaber geeignet, die das Düngen gerne mal vergessen. Sie wirken nämlich über mehrere Monate hinweg. Flüssigdünger hingegen sind für eine besonders effektive und bedarfsgerechete Nährstoffversorgung zu empfehlen. Und dann gibt es da auch noch Spezialdünger - so beispielsweise für Hydrokulturen und das Naturmineral Pon. Sie besitzen besondere Eigenschaften, die eine optimale Versorgung deiner Pflanzen gewährleisten. Herkömmlicher Dünger kann hierfür leider nicht verwendet werden.

So vielfältig wie die Formen möglicher Zimmerpflanzen Dünger sind, so unterschiedlich ist ihre Anwendung. Mal werden sie - im Falle von Düngestäbchen - einfach in das Substrat gesteckt, mal dem Gießwasser beigemischt und ein anderes Mal beim Umtopfen deiner Pflanze beigefügt. Aber keine Sorge. Das klingt komplizierter als es eigentlich ist. Damit du aber nicht alleine mit dieser Herausforderung bist, geben wir dir in der nachfolgenden Tabelle einen kurzen Einblick in die verschiedenen Grundformen eines Zimmerpflanzen Dünger. Noch mehr Details zu den einzelnen Düngern findest du danach. Hier gehen wir auf Düngestäbchen, auf Flüssigdünger und Granulatdünger ein. Von uns getestete Produktempfehlungen* bekommst du natürlich auch. Steige direkt ein und informieren dich über Zimmerpflanzen Dünger.



  DÜNGESTÄBCHEN FLÜSSIGDÜNGER GRANULATDÜNGER

Wie oft sollte der Dünger während der Vegetationsperiode eingesetzt werden?

Im Abstand von zwei bis drei Monaten - also etwa zwei bis drei Anwendungen innerhalb der Wachstumsphase deiner Pflanze

Im Abstand von zwei bis vier Wochen - also etwa sechs bis zwölf Anwendungen innerhalb der Wachstumsphase deiner Pflanze

Einmalige Anwendung innerhalb der Wachstumsphase deiner Pflanze

Wie funktioniert die Anwendung des jeweiligen Zimmerpflanzen Dünger?

Die Düngestäbchen werden gemäß der oft beiliegenden Dosierungsempfehlung in das Substrat der Pflanze gesteckt. Das Substrat wird anschließend angegossen und sollte idealerweise dauerhaft feucht gehalten werden [perfekt für Alokasien und Calatheas geeignet]

Der Flüssigdünger wird gemäß der oft beiliegenden Dosierungsempfehlung dem Gießwasser beigefügt. Dünger mit Pumpfunktion, Verschlusskappe oder Ausgießer erleichtern die Dosierung. Die Pflanze wird anschließend gegossen - idealerweise großflächig und nicht nur an einer Stelle.

Das Düngergranulat wird beim Umtopfen unter die Erde gemischt. Hierbei sollte die oftmals beiliegende Dosierungsempfehlung berücksichtigt werden. Alternativ kann der Dünger auch ohne Umtopfen der Pflanze vorsichtig in die oberste Substratschicht eingearbeitet werden.

Wie und und in welcher Gleichmäßigkeit werden die Nährstoffe freigesetzt?

Die Nährstoffe werden über die sehr langanhaltende Wirksamkeit der Düngestäbchen konstant freigesetzt. Zu beachten ist, jedoch dass das Substrat für ein optimales Ergebnis dauerhaft feucht gehalten werden sollte.

 Die Nährstoffe werden über das Gießwasser direkt freigesetzt und sind für deine Pflanze sofort verfügbar. Sie wirken dementsprechend jedoch nur kurzfristig, weswegen die Anwendung häufiger vorgenommen werden muss.

Die Nährstoffe werden bei Granulatdünger ähnlich wie bei Düngestäbchen über einen langen Zeitraum konstant freigesetzt. Die Wirkungsdauer ist jedoch von den äußeren Umständen - also der Temperatur, Feuchtigkeit und Pflanze - abhängig.

Wie hoch ist der Aufwand für das Düngen?

Der Aufwand ist wirklich sehr geringStäbchen in die Erde, Pflanze gießen und fertig.

Der Aufwand ist bei Flüssigdünger etwas höher, hier muss nämlich in regelmäßigen Abständen beim Gießen an das Hinzufügen des Düngers gedacht werden. Das kann bei einer hohen Anzahl von Pflanzen ganz schön kompliziert werden.

Der Aufwand ist wirklich sehr gering - beim sowieso notwendigem Umtopfen wird das Granulat einfach unter die Erde gemischt, Pflanze gießen und fertig.

Wie hoch sind die Kosten für den jeweiligen Zimmerpflanzen Dünger?

Die Kosten sind wirklich sehr gering - die meisten Düngestäbchen kosten zwischen 8 und 10 Euro. Kombi-Stäbchen sind etwas teurer - bekämpfen und schützen jedoch vor Schädlingen.

Die Kosten für Flüssigdünger sind etwas höher und liegen meist bei 10 bis 12 Euro pro Liter. Die Anzahl möglicher Anwendung ist hierbei ähnlich hoch.

Die Kosten für Granulatdünger sind ähnlich wie die von Flüssdünger. Eine Ausnahme bilden jedoch Spezialdünger - wie beispielsweise für Hydrokulturen oder Pon. Diese sind meist etwas teurer in der Anschaffung.

Erfahre mehr über die einzelnen Arten von Dünger und klick dich direkt durch:

DÜNGESTÄBCHEN

FLÜSSIGDÜNGER

GRANULATDÜNGER

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