Blattläuse bekämpfen



Sie gehören ganz klar zu den häufigsten Schädlingen: Blattläuse. Jeder kennt sie, jeder fürchtet sie. Die kleinen Insekten machen vor nichts halt. Sie befallen sowohl Zier- als auch Nutzpflanzen. Besonders häufig kommen sie im Winter vor, denn deine oft tropischen und subtropischen Pflanzen sind gerade in dieser Zeit durch trockene Heizungsluft und unzureichende Lichtverhältnisse geschwächt. Kaum versieht man sich, kommt es zu den ersten Blattläusen. Im Sommer gelangen die Schädlinge hingegen einfach durch das offene Fenster in die Übertöpfe auf der Fensterbank. Allein in unseren Gefilden sind etwa 650 verschiedene Arten heimisch. Manche sind grün, andere schwarz, bräunlich oder gelb

Einige Arten entwickeln sogar Flügen! Ja, richtig gehört. Die kleinen Plagegeister können zum Teil sogar fliegen! Doch so unterschiedlich die Arten der Blattlaus auch im Aussehen sind, sie alle haben etwas gemeinsam: Sie ernähren sich von dem zuckerhaltigen Pflanzensaft, den sie mit ihrem Stechrüssel aus den Pflanzen saugen. Da sie meist in Kolonien auftreten schaden sie deinen Zimmerpflanzen so in Windeseile. Gerade kleine und empfindliche Pflanzen können deshalb durch einen Befall der kleinen Biester schnell eingehen. Im Folgenden will ich dir deshalb helfen Blattläusen vorzubeugen, sie rechtzeitig zu erkennen und im schlimmsten Fall der Fälle zu bekämpfen.   



Blattläuse erkennen



Blattläuse könnten unterschiedlicher nicht sein. Allein die 650 verschiedene Arten, die in unseren Gegenden heimisch sind, machen es schwer die genaue Art der Blattläuse zu bestimmten. Manche sind grün, andere schwarz, bräunlich oder gelb. Einige Arten entwickeln sogar Flügel. Und das Ganze bei nur wenigen Millimetern Größe. Diese große Artenvielfalt von Blattläusen ist eine Herausforderung. Doch das Gute: Die genaue Art musst du gar nicht kennen. Die meisten Mittel zur Bekämpfung von Blattläusen wirken nämlich gegen alle gängigen Arten der Plagegeister. Es stellt sich also nur die Frage: Woran erkennt man Blattläuse generell? Und diese Frage zu beantworten ist nicht so schwierig, denn die Insekten lassen sich insbesondere daran erkennen, dass sie in Kolonien auftreten. Du wirst im Falle eines Befalls also eine Ansammlung mehrer Blattläuse beobachtet.

Da sie insbesondere junge Triebspitzen und Teile der Pflanzen bevorzugen, empfiehlt es sich dort genauer hinzusehen. Neben den Tierchen selbst, weisen verkrüppelte oder zusammengerollte Blätter auf einen Blattlaus-Befall hin. Verfärbungen der Blätter können wie bei vielen anderen Schädlingen auch auftreten. Ein für Blattläuse eindeutiger Hinweis sind jedoch klebrige Stellen auf den Blattoberflächen und Verzweigungen. Es handelt sich hierbei um Honigtau. Ausscheidungen der Blattläuse. Problematisch am Honigtau: Er ist ein idealer Nährboden für bestimmte Pilze, die deinen Pflanzen ebenfalls schaden können. Ein weiteres Problem bei einem Befall ist die mögliche Übertragung von Viren. So können sie durch Übertragung des wachstumshemmenden Mosaikvirus oder Scharka-Virus für unangenehme Folgeschäden sorgen.



Blattläuse bekämpfen - Blattläuse könnten unterschiedlicher nicht sein. Allein die 650 verschiedene Arten, die in unseren Gegenden heimisch sind, machen es schwer die genaue Art der Blattläuse zu bestimmten.
ausgewachsene Blattlaus
Blattläuse bekämpfen - Diese große Artenvielfalt von Blattläusen ist eine Herausforderung. Doch das Gute: Die genaue Art musst du gar nicht kennen. Die meisten Mittel zur Bekämpfung von Blattläusen wirken nämlich gegen alle gängigen Arten der Plagegeister
Blattlaus-Befall
Blattläuse bekämpfen - Neben den Tierchen selbst, weisen verkrüppelte oder zusammengerollte Blätter auf einen Blattlaus-Befall hin. Verfärbungen der Blätter können wie bei vielen anderen Schädlingen auch auftreten.
Blattlaus-Befall


Blattläusen vorbeugen



Regelmäßige Kontrolle ermöglicht das schnelle Erkennen eines Befalls


Da es Blattläuse gerne trocken und warm mögen, kommen sie gerade im Sommer und am Anfang der Heizperiode besonders häufig vor. Es empfiehlt sich daher gerade zu dieser Zeit deine grünen Mitbewohner regelmäßig und gründlich zu kontrollieren. Bei der Kontrolle solltest du dich besonders auf die Blattunterseiten konzentrieren, denn dort sitzen die Schädlinge oftmals. Der Einsatz von Gelbkarten kann dich [bei beflügelten Blattläusen] dabei unterstützen einen Befall rechtzeitig zu erkennen. Da Blattläuse häufig geschwächte Pflanzen befallen - solltest du darauf achten, möglichst alle Pflanzen gesund zu halten oder geschwächte Pflanzen schon frühzeitig von deinen anderen Pflanzen zu isolieren.

Blattläuse bekämpfen - Bei Gelbkarten handelt es sich um gelbe, mit nicht trocknenden Klebstoffen angestrichene Tafeln, idealerweise aus Kunststoff. Sie sind perfekt, um einen Befall von Schädlingen frühzeitig zu erkennen und den Befall einzudämmen.

Eine hohe Luftfeuchtigkeit wirkt vorbeugend gegen Blattläuse


Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist nicht nur für die meisten heimischen Zimmerpflanzen gut, sondern sie sorgt auch dem Befall durch Blattläuse vor. Die Beweglichkeit und Lebensbedingungen der kleinen Störenfriede werden so deutlich eingeschränkt. Idealerweise besitzt du dafür einen Luftbefeuchter - die sind wirklich Gold wert. Du kannst dir alternativ aber auch damit behelfen, Schalen mit Wasser nahe der Heizkörper aufzustellen oder aber breite Untersetzer für deine Pflanzen zu benutzen. Kurzfristig kannst du die Luftfeuchtigkeit auch mittels Besprühen deiner Pflanzen mit kalk-freiem Regenwasser, destilliertem oder gefilterten Wasser erhöhen. Das hat außerdem den Vorteil, dass Schädlinge zum Teil bereits "abgewaschen" werden.

 

Falls du deine Pflanzen regelmäßig "abduscht", hilft das ähnlich gut. Ich schwöre auch gerne auf das Gießen durch Abduschen der Pflanzen. Dafür müssen deine kleinen grünen Mitbewohner jedoch in Plastik-Töpfe gesetzt sein. Nur so kann das überflüssige Wasser ablaufen. Es bietet den Vorteil, dass es fast unmöglich ist die Pflanzen zu ertränken und der "Duschstrahl" Schädlinge "abgewäscht". Außerdem werden deine Pflanzen von Staub und Dreck befreit - genau wie in der Natur. Probier es unbedingt aus!


Neem-Öl um Blattläusen durch Besprühen vorzubeugen


Mit Neem-Öl* einem Blattläuse-Befall entgegenzuwirken, kann gut funktionieren. Das Neem-Öl* unterbindet die Entwicklung der Tiere und kann einem Befall somit auch in sehr frühem Stadium verhindern. Am Besten mischt du das Neem-Öl* nach Vorgabe mit kalk-freiem Regenwasser, destilliertem oder gefilterten Wasser und besprühst deine Pflanzen im Rhythmus von zwei Wochen. Dabei solltest du darauf achten auch die Blattachseln und -Verzweigungen zu erwischen. Hier verstecken sich Blattläuse gerne. Um mögliche Blattläuse im Substrat deiner Pflanze zu bekämpfen, kannst du das Neem-Öl* auch in das Gießwasser geben.

Spinnmilben bekämpfen - Neem-Öl bekämpft wirkungsvoll eine Vielzahl von saugenden, beißenden und blattminierenden Insekten wie beispielsweise Blattläuse, Thripse, Spinnmilben und Trauermücken.


Combi-Granulat als wirksamer Schutz vor Blattläusen und Co.


Ein weiteres, besonders wirksames Mittel zur Vorbeugung eines Blattläuse-Befalls ist Combi-Granulat*. Mit dem Wirkstoff Acetamiprid bekämpft es die kleine Plage und schützt für bis zu 3 Monate nachhaltig vor einem Neubefall. Das Highlight: Combi-Granulat* wirkt auch gegen viele andere Schädlinge. So hat es beispielsweise eine gute Nebenwirkung gegen die Larven der Trauermücken oder aber gegen Spinnmilben und Thripse. Zusätzlich zur Bekämpfung von Schädlingen hat das Combi-Granulat* eine düngende Wirkung, die ein gesundes Wachstum der Pflanzen unterstützt. Die Anwendung des Combi-Granulats selbst ist super einfach. Man streut die benötigte Menge des Granulats nach Anweisung um den Wurzelballen der Pflanze und arbeitet es in das Substrat der befallenen Pflanze ein. Die Packungsbeilage gibt hierbei noch einmal hilfreiche Tipps zur richtigen Anwendung. Anschließend gießt man die Pflanze und sorgt so für eine gleichmäßige Wirkung und Aufnahme des Mittels.

Spinnmilben bekämpfen - Ein weiteres, besonders wirksames Mittel gegen einen Befall durch Spinnmilben ist Combi-Granulat. Mit dem Wirkstoff Acetamiprid bekämpft es die kleine Plage und schützt für bis zu 3 Monate nachhaltig vor einem Neubefall.

Combi-Stäbchen als langanhaltende Prävention vor Blattläusen


Bei Combi-Stäbchen* handelt es sich um kleine Sticks, die in das Substrat betroffener Pflanzen gesteckt werden. Die Stäbchen besitzen meist eine Zweifachwirkung: Düngung für ein gesundes Wachstum deiner Pflanze und gleichzeitig eine Bekämpfung von Schädlingen - darunter auch Blattläuse. Das Beste jedoch: Sie bieten einen Langzeitschutz vor erstmaligem und erneutem Befall. Und das meist mit einer Dauer von bis zu drei Monaten. Da Combi-Stäbchen* aber einige Zeit brauchen, um zu wirken empfehlen sie sich eher als Prävention gegen einen möglichen Befall und nicht als einzige Bekämpfungsmethode, wenn es schon zu spät ist. Ich schätze jedoch den langanhaltenden Schutz und die Wirksamkeit gegen eine Vielzahl anderer Schädlinge sehr. Die Anwendung der Stäbchen ist dabei wirklich kinderleicht. Einfach die Stäbchen in das Substrat stecken und danach gründlich angießen - dabei die Pflanze aber nicht ertränken. Die Wirkstoffe verteilen sich dann im Substrat und werden von der Pflanze über das Wasser aufgenommen. 

Spinnmilben bekämpfen - Bei Combi-Stäbchen handelt es sich um kleine Sticks, die in das Substrat betroffener Pflanzen gesteckt werden. Die Stäbchen besitzen eine Zweifachwirkung: Düngung und Bekämpfung von Schädlingen.


Blattläuse bekämpfen



Separieren befallener Pflanzen als Schutz vor einem Ausbreiten


Solltest du das Pech haben und tatsächlich einen Befall durch Blattläuse bei einer deiner lieben Pflanzen beobachten, empfiehlt es sich die betroffene/n Pflanze/n so schnell wie möglich von anderen - noch gesunden Pflanzen - zu separieren. Das verhindert eine schnelle Verbreitung und du kannst die Blattläuse ganz gezielt bekämpfen. Stell im Idealfall auch nicht alle betroffenen Pflanzen in eine Ecke - kaum hast du die Battläuse an einer Pflanze los - sind sie wenige Augenblicke später durch eine noch befallene Pflanze wieder da.


Neem-Öl als Sprühmittel gegen Blattläuse und andere Schädlinge


Mit Neem-Öl* kann man einen Befall von Blattläusen bekämpfen - das funktioniert wirklich kinderleicht. Das Neem-Öl* unterbindet die Entwicklung der Tiere und kann einem Befall somit auch in sehr frühem Stadium entgegenwirken. Am Besten mischt du das Neem-Öl* nach Vorgabe mit kalk-freiem Regenwasser, destilliertem oder gefilterten Wasser und besprühst deine Pflanzen im Rhythmus von zwei Wochen. Dabei solltest du darauf achten auch die Blattachseln und -Verzweigungen zu erwischen. Hier verstecken sich Blattläuse gerne. Um mögliche Blattläuse im Substrat deiner Pflanze zu bekämpfen, kannst du das Neem-Öl* auch in das Gießwasser geben.

Spinnmilben bekämpfen - Neem-Öl bekämpft wirkungsvoll eine Vielzahl von saugenden, beißenden und blattminierenden Insekten wie beispielsweise Blattläuse, Thripse, Spinnmilben und Trauermücken.

Haushaltsmittel als schnelles, erstes Mittel zur Bekämpfung


Die unkomplizierteste und schnellste Möglichkeit einen Blattläuse-Befall einzudämmen ist das Abduschen mit Seifenlauge. Zunächst musst du dafür die Ballenoberfläche mit einer Plastiktüte oder Folie abdecken. So schützt du zum Einen deine Pflanze vor dem Ertränken und verhinderst zum Anderen eine Übertragung der Plagegeister auf das Substrat. Nach dem Abdecken kannst du die gesamte Pflanze gründlich mit einer lauwarmen Lauge - aus einem Liter Wasser und  50 Gramm Schmierseife - abduschen.  Das Ganze solltest du in den nächsten ein bis zwei Wochen regelmäßig wiederholen.

 

Eine weitere Alternative im Bereich der Hausmittel ist ein Spritzmittel aus Oregano - welcher viele Inhaltsstoff gegen Blattläuse enthält. Das Spritzmittel ist einfach und schnell herzustellen. Du benötigst dafür entweder 100 Gramm frischen Oregano [am besten südliche Sorten wie bspw. Origanum vulgare ssp. hirtum] oder alternativ 20 Gramm getrockneten Oregano. Diesen gießt du mit einem Liter kochendem Wasser wie einen Tee auf und lässt ihn für 15 bis 20 Minuten ziehen. Im Anschluss verdünnst du den Tee im Verhältnis 3:1 mit lauwarmen Wasser [1 Liter Tee auf 3  Liter Wasser]. Mit der Mischung solltest du deine befallenen Pflanzen dann im Abstand mehrerer Tage besprühen. Achte dabei darauf auch die Blattachseln und -Verzweigungen zu erwischen. Hier sitzen vereinzelte Blattläuse gerne.

 

Neben dem Spritzmittel aus Oregano bieten sich auch Zwiebeln und Knoblauch an. Diese beiden Alleskönner helfen vielen Zimmerpflanzen sowohl bei einem Schädlingsbefall als auch bei diversen Pilzkrankheiten. Zur Herstellung des Spritzmittels benötigst du nur 40 Gramm gehackten Zwiebeln oder Knoblauchzehen. Die gießt du einfach mit fünf Litern kochendem Wasser auf und lässt sie für mindestens drei Stunden ziehen. Danach nur noch durchsieben und das Bekämpfen der Blattläuse kann beginnen. Besprühen deine Pflanzen nun alle zehn Tage mit dem unverdünnten Aufguss. Achte dabei darauf auch die Blattachseln und -Verzweigungen zu erwischen. 

 

Die drei Methoden zur Bekämpfung eines Befalls durch Blattläuse funktionieren zwar gut, sie sind bei starkem Befall jedoch meist nicht ausreichend, weswegen sie ergänzt werden sollten.


Combi-Wirkstoffe als langanhaltender Schutz


Zwei weitere, besonders wirksame Mittel gegen und zur Vorbeugung eines Befalls durch Blattläuse ist Combi-Granulat* und die Combi-Stäbchen* von Substral. Mit dem Wirkstoff Acetamiprid bekämpfen beide die winzige Plage und schützen für bis zu 3 Monate nachhaltig vor einem Neubefall. Zusätzlich zur Bekämpfung von Schädlingen haben sowohl das Combi-Granulat* als auch die Combi-Stäbchen* eine düngende Wirkung, die ein gesundes Wachstum der Pflanzen unterstützt. Die Anwendung beider Mittel ist super einfach. Man streut beim Combi-Granulat* die benötigte Menge des Granulats nach Anweisung um den Wurzelballen der Pflanze und arbeitet es in das Substrat der befallenen Pflanze ein. Die Packungsbeilage gibt hierbei noch einmal hilfreiche Tipps zur richtigen Anwendung und Einarbeitung in das Substrat. Anschließend gießt man die Pflanze und sorgt so für eine gleichmäßige Wirkung und Aufnahme durch die befallene Pflanze. Die Combi-Stäbchen* werden einfach in das Substrat gesteckt und danach gründlich angegossen.

Spinnmilben bekämpfen - Ein weiteres, besonders wirksames Mittel gegen einen Befall durch Spinnmilben ist Combi-Granulat. Mit dem Wirkstoff Acetamiprid bekämpft es die kleine Plage und schützt für bis zu 3 Monate nachhaltig vor einem Neubefall.
Spinnmilben bekämpfen - Bei Combi-Stäbchen handelt es sich um kleine Sticks, die in das Substrat betroffener Pflanzen gesteckt werden. Die Stäbchen besitzen eine Zweifachwirkung: Düngung und Bekämpfung von Schädlingen.


Schädlingsfrei Careo als letztes Mittel gegen Blattläuse


Wenn alles nichts mehr hilft und der Blattläuse-Befall kein Ende nimmt oder aber schon sehr stark fortgeschritten ist, empfiehlt es sich auf chemische Mittel zurückzugreifen. Die meisten dieser Mittel basieren ebenfalls auf Neem-Öl*-Komponenten - versprechen durch weitere Zusätze, jedoch eine höhere Wirksamkeit gegen saugende und beißende Schädlinge. Sie sind leicht in der Anwendung und versprechen ein schnelles Ergebnis. Gerade bei Pflanzen, die dir besonders lieb sind, kann ein Einsatz solcher Mittel sinnvoll sein. Ich habe deshalb immer eine des Schädlingsfrei Careo* im Vorrat.

 

Bei Schädlingsfrei Careo* handelt es sich um ein wirklich sehr effektives Mittel, das sofort gegen einen akuten Befall wirkt. Es wird einfach auf die Blätter, Blattunterseiten und Blattverzweigungen gesprüht. Dabei sollte man sehr gründlich auf die Blattachseln und andere "Schlupflöcher" achten. Ich habe außerdem bei Blattläusen gute Erfahrungen damit gemacht direkt nach der Anwendung eine Plastik-Tüte über die Pflanze zu stülpen. Nach einem Tag kann sie dann entfernt werden.

Spinnmilben bekämpfen - Wenn alles nichts mehr hilft und der Befall durch Schädlinge kein Ende nimmt oder aber schon sehr stark fortgeschritten ist, empfiehlt es sich auf chemische Mittel zurückzugreifen.




Nützlinge bilden eine tolle, rein biologische Alternative zu den vorher genannten Methoden zur Bekämpfung von Blattläusen. Der Einsatz von Nützlingen funktioniert aber nur dann, wenn keine der vorherigen chemischen Mittel [Ausnahme: Blattlausfrei] verwendet wurden. Andernfalls würden auch deine Nützlinge das Zeitliche segnen. Folgende Auswahl von Nützlingen kannst du gegen Blattläuse einsetzen:

 

Gallmücken [Aphidoletes Aphidimyza]  eignen sich perfekt als Nützlinge gegen Blattläuse. Sie sind jedoch nur zwischen April und September zu empfehlen, da sie viel Licht benötigen. Nichtsdestotrotz sind sie gerade in dieser Zeit emsige kleine Helferchen im Kampf gegen Blattläuse. Die nur wenige Millimeter großen Tierchen werden bei Bestellung oftmals als Puppen geliefert. Aus den Puppen schlüpfen dann nach etwa 10 Tagen die ausgewachsenen Gallmücken, die wiederum sofort mit der Eiablage beginnen. Die aus den Eiern geschlüpften Larven sind leuchtend orange gefärbt sowie 0,4-3 mm groß. Du wirst sie aufgrund ihrer Größe kaum erkennen können. Doch sei dir sicher: Sie fangen sofort an Blattläuse zu bekämpfen. Damit sie die optimalen Bedingungen vorfinden, solltest du für Temperaturen von 20-26°C und eine Luftfeuchtigkeit von zirka 60 % sorgen. 

 

Neben Gallmücken können auch Florfliegenlarven [Chrysoperla Carnea] eingesetzt werden. Die kleinen Helferchen bieten ein großes Beutespektrum. Sie vertilgen unter anderem Blattläuse, Thripse, Spinnmilben sowie Woll- und Schmierläuse. Im Gegensatz zu vielen anderen Nützlingen sind sie anspruchslos gegenüber Temperatur und Luftfeuchtigkeit [hier meine Empfehlung*]. Mit ihnen kannst du nichts falsch machen.

 




Gallmücken [Aphidoletes Aphidimyza]  eignen sich perfekt als Nützlinge gegen Blattläuse. Sie sind jedoch nur zwischen April und September zu empfehlen, da sie viel Licht benötigen. Nichtsdestotrotz sind sie gerade in dieser Zeit emsige kleine Helferchen im Kampf gegen Blattläuse. Die nur wenige Millimeter großen Tierchen werden bei Bestellung oftmals als Puppen geliefert. Aus den Puppen schlüpfen dann nach etwa 10 Tagen die ausgewachsenen Gallmücken, die wiederum sofort mit der Eiablage beginnen. Die aus den Eiern geschlüpften Larven sind leuchtend orange gefärbt sowie 0,4-3 mm groß. Du wirst sie aufgrund ihrer Größe kaum erkennen können. Doch sei dir sicher: Sie fangen sofort an Blattläuse zu bekämpfen. Damit sie die optimalen Bedingungen vorfinden, solltest du für Temperaturen von 20-26°C und eine Luftfeuchtigkeit von zirka 60 % sorgen.. Es empfiehlt sich, die Tiere in einem Schlüpfbehälter frei zu lassen, da sie sich dort besser zur Paarung finden und schneller vermehren.

Gallmücken [Aphidoletes Aphidimyza]

 

 

derzeit nur über die

Neudorff Bestell-Karte

zu empfehlen

 

 



Florfliegenlarven [Chrysoperla Carnea] können ebenfalls gegen einen Befall durch Blattläuse eingesetzt werden. Die kleinen Helferchen bieten ein großes Beutespektrum. Sie vertilgen unter anderem Blattläuse, Thripse, Spinnmilben sowie Woll- und Schmierläuse. Im Gegensatz zu vielen anderen Nützlingen sind sie anspruchslos gegenüber Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Optimal sind jedoch 20-25°C - wobei ein ganzjähriger Einsatz möglich ist.

 

Die Florfliegen befinden sich oftmals in einer Pappschachtel. Darüber ist ein Vlies geklebt, welches du beim Ausbringen der Larven vorsichtig abziehen musst. Die Pappschachtel anschließend über einige feuchte Papiertücher kräftig ausklopfen. Die Tücher dann in den befallenen Pflanzen verteilen. Da sich oftmals noch Florfliegenlarven in der Pappschachtel befinden auch diese in der betroffenen Pflanze platzieren. Florfliegen sind dämmerungsaktiv und somit tagsüber nicht so gut wiederzufinden, mache dir also keine Sorgen solltest du sie nicht mehr sehen.

Florfliegenlarven [Chrysoperla Carnea]

Mittel gegen Blattläuse - Florfliegenlarven [Chrysoperla Carnea] können ebenfalls gegen einen Befall durch Blattläuse eingesetzt werden.


Eine weitere Alternative bilden die Larven des Zweipunkt-Marienkäfers [Adalia Bipunctata]. Die in der Regel als Larven gelieferten Marienkäfer ernähren sich für zirka drei Wochen von den Blattläusen. Dabei schaffen die kleinen Nützlinge im letzten Larvenstadium bis zu 100 Blattläuse pro Tag. Danach erfolgt die Verpuppung und etwa eine Woche später schlüpfen die kleinen Käfer, die sich ebenfalls von Blattläusen ernähren. Bei ausreichendem Futterangebot siedeln sich die Marienkäfer auch dauerhaft an. Oftmals werden die Larven auf Papierstreifen geliefert, die du einfach in die befallene Pflanze hängen kannst

Marienkäferlarven

Mittel gegen Blattläuse - Eine weitere Alternative bilden die Larven von Marienkäfern. Die in der Regel als Larven gelieferten Marienkäfer ernähren sich für zirka drei Wochen von den Blattläusen.


Tags: Blattläuse / Bekämpfen von Blattläuse / Blattläuse bekämpfen / Mittel gegen Blattläuse / Blattläuse Zimmerpflanzen / Gelbkarten / Gelbtafeln / Gelbsticker / Neem-Öl / NeemÖl / Teebaumöl / Neembaumöl / Combi-Stäbchen / Careo / Combi-Granulat / Schädlingsfrei / Rosenspray / Nützlinge /  Florfliegenlarven gegen Blattläuse / Florfliegenlarcen Blattläuse / Gallmücken gegen Blattläuse / Gallmückenlarven Blattläuse / Marienkäfer Blattläuse / Marienkäferlarven / Adalia Bipunctata